Schwerpunkte

Gesundheit stellt eine strategische Ressource für eine sozialorientierte und wettbewerbsfähige Kommune dar und muss zudem auch unter dem Aspekt des Standortfaktors betrachtet werden. Durch eine idealtypisch intersektorale vorsorgende Gesundheitspolitik, welche neben dem Gesundheitssektor auch die Bildungs-, Arbeits-, Verkehrs-, Stadtentwicklungs- und Umweltpolitik beinhaltet, kann die Lebensqualität und damit auch die Standortqualität einer Kommune gestärkt werden.

Dabei zählt die Lebensqualität zu den wichtigsten Standortfaktoren einer Kommune, welche durch die medizinische Versorgung, eine intakte Umwelt sowie gesundheits- und sozialverträgliche Entscheidungen geprägt wird. Der Einfluss auf den Gesundheitszustand durch die Schaffung, dem Erhalt und der Erhöhung der Lebensqualität ist zudem dokumentiert. Eine dergestalt verhältnisorientierte Politik hat demnach positive Auswirkungen auf bzw. beeinflusst das Verhalten der Einzelnen. Die Kommune als gesunde Stadt/Gemeinde gewinnt somit an Attraktivität, die Bewohnerinnen und Bewohner fühlen sich in der Stadt wohler und kümmern sich mehr und besser um die eigene Gesundheit.

Schätzungen von Gesundheitsexperten gehen durch den Ausbau der Gesundheitsförderung und Prävention von finanziellen Einsparungen im Gesundheitsbereich von bis zu 25 Prozent aus.

In den Gesundheitsregionenplus  werden zur Bearbeitung der beiden Hauptaufgabengebiete Gesundheitsförderung und Prävention sowie Gesundheitsversorgung Arbeitsgruppen eingerichtet. Die Errichtung und Verankerung weiterer Arbeitsgruppen zur Bearbeitung aktueller lokaler Gesundheitsthemen wird darüber hinaus bei Bedarf angestrebt. Darin vertreten sind zuständige Ansprechpartner und Experten, die in der Lage sind konkrete Probleme zu beraten und dahingehend Lösungswege zu erarbeiten.

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